AGB – CurryPommes Foodtruck-Catering
Stand: 25.01.2026

1. Anbieter

CurryPommes
Inhaber: Maik Rothhardt
Wehrgasse 2
74831 Gundelsheim

Telefon: +49 173 1584451
E-Mail: Currypommes@gmx.net

Steuer-Identifikationsnummer: 67285414900

2. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Catering- und Foodtruck-Leistungen, die zwischen CurryPommes (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) geschlossen werden. Sie gelten insbesondere für Buchungen/Bestellungen, die über unsere Angebots- und Bestellstrecke (Angebotsseite) sowie über E-Mail, Telefon oder sonstige Kommunikationswege erfolgen.

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

3. Leistungen

Der Anbieter erbringt Foodtruck-Cateringleistungen, insbesondere die Zubereitung und Ausgabe von Speisen und ggf. Desserts und Getränken am vereinbarten Leistungsort („Event“). Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot (insbesondere Positionen, Mengen, Zeiten, Ort, Fahrtkosten, Tagespauschale, Servicezeit, Rabatte).

3.1 Typische Leistungsbestandteile (sofern im Angebot ausgewiesen)

  • Speisen/Portionen (z. B. Currywurst, Pommes, Steaks, Würstchen, Nuggets etc.)
  • Personal zur Zubereitung und Ausgabe
  • Standzeiten/Servicezeit am Eventtag
  • Aufbau/Abbau und erforderliches Equipment
  • An- und Abfahrt/Fahrtkosten (gemäß Angebot)

3.2 Verfügbarkeit / Sortimentsänderungen

Das Sortiment kann sich im Rahmen üblicher Verfügbarkeit (z. B. saisonale Produkte, Lieferengpässe) ändern. Sollte ein Produkt nicht verfügbar sein, wird der Anbieter – soweit möglich – eine gleichwertige Alternative anbieten.

4. Angebotsseite, Zugang, Kommunikation

Der Anbieter stellt dem Kunden eine individuelle Angebotsseite zur Verfügung. Der Zugriff erfolgt über einen personalisierten Link (Token) und kann zusätzlich durch eine Zugriffssicherung (z. B. PLZ/PIN) geschützt sein. Die Angebotsseite dient zur Einsicht, Anpassung (sofern freigeschaltet) und Annahme/Anfrage der Reservierung.

Die Kommunikation rund um Angebot, Reservierung, Freigabe, Zahlungsinformationen und Rückfragen erfolgt in der Regel per E-Mail sowie über die Angebotsseite (z. B. Chat-Funktion). Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails empfangen werden können (z. B. Spam-Ordner prüfen).

5. Vertragsschluss / Reservierung / Buchung

5.1 Angebotsphase

Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung/Reservierung des Kunden bestätigt und/oder der Kunde die Anzahlung fristgerecht leistet (siehe Ziffer 7).

5.2 Annahme über die Angebotsseite (mit Unterschrift)

Nimmt der Kunde das Angebot über die Angebotsseite an („Reservierung anfragen“ / „verbindlich annehmen“), bestätigt er damit zugleich:

  • die Richtigkeit der eingegebenen Daten,
  • die Annahme des Angebotsinhalts (insbesondere Positionen, Mengen, Servicezeit, Ort),
  • die Zustimmung zu diesen AGB und den Stornobedingungen,
  • die Abgabe einer elektronischen Unterschrift.

Der Anbieter kann die Annahme/Anfrage des Kunden aus organisatorischen Gründen zunächst prüfen (z. B. Terminverfügbarkeit). Eine automatische Eingangsbestätigung ist keine verbindliche Buchungsbestätigung.

5.3 Fixierung nach Annahme

Nach Annahme des Angebots werden Mengen und Servicezeiten grundsätzlich fixiert (Planung, Wareneinkauf, Personaldisposition). Änderungen sind danach nur nach Rücksprache in Textform (z. B. E-Mail/Chat) möglich und nur, soweit organisatorisch umsetzbar. Mehrmengen am Eventtag sind nur nach Verfügbarkeit möglich und werden zusätzlich berechnet.

6. Mitwirkungspflichten des Kunden (Standort, Zufahrt, Strom)

Der Kunde stellt sicher, dass am Leistungsort die notwendigen Voraussetzungen für den Betrieb des Foodtrucks vorliegen. Dazu zählen insbesondere:

  • geeigneter Standplatz (Untergrund, ausreichend Platz),
  • Zufahrt/Anlieferung/Rangiermöglichkeit,
  • benannter Ansprechpartner vor Ort (Name/Telefon),
  • ggf. Stromanschluss (sofern vereinbart) und Zugang zur Stromquelle.

Sofern der Kunde Strom zusagt, muss dieser betriebsfähig, ausreichend dimensioniert und am Eventtag verfügbar sein. Ist die zugesagte Infrastruktur nicht vorhanden, kann der Anbieter Mehraufwand (z. B. zusätzliche Technik, Wartezeiten) berechnen oder – wenn der Betrieb nicht möglich ist – die Leistung abbrechen. In diesem Fall bleibt der Vergütungsanspruch nach den Regelungen zur Stornierung/Annahmeverzug unberührt.

7. Preise, Umsatzsteuer, Zahlungsbedingungen

7.1 Preise

Es gelten die im Angebot ausgewiesenen Preise. Soweit im Angebot Netto-Preise ausgewiesen sind, wird die jeweils gesetzliche Umsatzsteuer zusätzlich berechnet. Je nach Position können unterschiedliche Umsatzsteuersätze gelten (z. B. Lebensmittel/Service). Maßgeblich ist die Darstellung im Angebot/PDF.

7.2 Anzahlung (50%) und Buchungswirkung

Für Catering-Events ist eine Anzahlung in Höhe von 50% der Auftragssumme fällig. Erst mit Zahlungseingang der Anzahlung gilt der Eventtag als verbindlich gebucht und wird exklusiv für den Kunden blockiert.

7.3 Zahlungsfrist

Nach Freigabe/Bestätigung erhält der Kunde die Zahlungsdaten per E-Mail bzw. über die Angebotsseite. Die Anzahlung ist innerhalb der im Angebot/der Nachricht genannten Frist zu leisten. Erfolgt kein fristgerechter Zahlungseingang, kann der Anbieter die Reservierung aufheben und den Termin anderweitig vergeben.

7.4 Restzahlung / Endabrechnung

Die Restzahlung (50%) ist nach dem Event bzw. gemäß Vereinbarung fällig. Bei Mehrmengen, Zusatzleistungen oder geänderten Rahmenbedingungen kann eine Anpassung der Endabrechnung erfolgen.

8. Mindestumsatz / Mindestabnahme (falls im Angebot ausgewiesen)

Sofern im Angebot ein Mindestumsatz/Mindestabnahme ausgewiesen ist, gilt: Wird dieser Mindestbetrag durch die bestellten Positionen nicht erreicht, kann der Anbieter die Annahme/Reservierung ablehnen oder der Kunde passt die Bestellung entsprechend an, bis der Mindestumsatz erreicht ist.

9. Wareneinkauf, Mengenplanung, Nachbestellungen

Die Planung und der Einkauf erfolgen auf Basis der vereinbarten Mengen. Der Anbieter plant bedarfsgerecht. Nachbestellungen am Eventtag sind nur nach Verfügbarkeit möglich und werden zusätzlich berechnet. Ein Anspruch auf unbegrenzte Nachlieferung besteht nicht.

10. Stornierung / Rücktritt durch den Kunden

Eine Stornierung hat in Textform (z. B. per E-Mail) zu erfolgen. Maßgeblich für die Frist ist der Eingang der Stornierung beim Anbieter.

10.1 Stornopauschalen (branchenüblich für Event-Catering)

Da der Anbieter den Eventtag exklusiv reserviert und bereits frühzeitig Personal/Wareneinsatz plant, gelten folgende pauschalierte Stornokosten (jeweils bezogen auf die vereinbarte Auftragssumme, brutto):

  • mehr als 60 Tage vor dem Event: 0% (Anzahlung wird zurückerstattet), abzüglich nachweisbarer bereits angefallener Fremdkosten
  • 60 bis 31 Tage vor dem Event: 30% der Auftragssumme
  • 30 bis 15 Tage vor dem Event: 50% der Auftragssumme (entspricht i. d. R. der Anzahlung)
  • ab 14 Tage vor dem Event (inkl.) bis Eventtag / No-Show: 100% der Auftragssumme

Wichtiger Hinweis: Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

10.2 Ersatztermin / Umbuchung

Sofern verfügbar, kann statt einer Stornierung ein Ersatztermin vereinbart werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Eine Umbuchung kann mit einem angemessenen Bearbeitungsaufwand verbunden sein. Bereits angefallene Fremdkosten können in jedem Fall berechnet werden.

11. Ausschluss Widerrufsrecht bei fixen Terminen

Sofern der Kunde Verbraucher ist und der Vertrag im Fernabsatz (z. B. online/E-Mail/Telefon) geschlossen wird, gilt: Für Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, besteht kein Widerrufsrecht (vgl. § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB). Catering/Foodtruck-Leistungen sind regelmäßig termingebunden.

12. Allergene, Zusatzstoffe, Hygiene

Informationen zu Allergenen und Zusatzstoffen werden auf Anfrage bereitgestellt bzw. ergeben sich aus den bereitgestellten Angaben. Trotz größter Sorgfalt kann eine Kreuzkontamination (z. B. durch Produktionsumgebung) in Einzelfällen nicht vollständig ausgeschlossen werden.

13. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

Für Ausfälle oder Verzögerungen, die auf Umständen beruhen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. behördliche Anordnungen, Straßensperrungen, Unfall, höhere Gewalt, Ausfall zugesagter Infrastruktur am Eventort), gelten die Regelungen der Ziffer 14.

14. Höhere Gewalt / Wetter / behördliche Anordnungen

Höhere Gewalt sind Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Naturkatastrophen, Unwetterwarnungen, Stromausfall, behördliche Verbote, Pandemielagen, erhebliche Verkehrsbehinderungen), die die Durchführung des Events wesentlich erschweren oder unmöglich machen.

In Fällen höherer Gewalt wird der Anbieter den Kunden unverzüglich informieren. Soweit möglich, wird ein Ersatztermin angeboten. Ist ein Ersatztermin nicht möglich, werden bereits erhaltene Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen nach Maßgabe der tatsächlichen Aufwendungen und bereits entstandenen Kosten angemessen abgerechnet.

15. Elektronische Unterschrift / Dokumentation

Bei Annahme über die Angebotsseite kann der Kunde eine elektronische Unterschrift leisten. Diese Unterschrift wird zusammen mit Datum/Uhrzeit sowie den Angebotsdaten dokumentiert und dient als Nachweis der Annahme.

16. Datenschutz

Personenbezogene Daten verarbeitet der Anbieter ausschließlich zur Vertragsabwicklung, Kommunikation und Rechnungsstellung. Details ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf der Website.

17. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen werden.

Sofern der Kunde Kaufmann ist, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.